Fußball 12.Chemie Premnitz – FSV Babelsberg 2013/2014

Gebrauchten Tag erwischt

Chemie Premnitz verliert 0:2 gegen den FSV Babelsberg

Es gibt so Tage da will einfach gar nichts gelingen. So einen Tag erwischten die Fußballer des TSV Chemie Premnitz beim Heimspiel gegen den FSV Babelsberg 74. Fehlpässe in hoher Anzahl, viele verlorene Zweikämpfe und im Angriff einfach harmlos. Doch der Wille war jedem anzusehen.Bilder

In der ersten Halbzeit war es insgesamt eine niveauarme Partie, die den Zuschauern geboten wurden. Beide Mannschaften hatten keine Ideen die gegnerische Abwehr vor große Aufgaben zu stellen. Daher mussten Fernschüsse herhalten, um so etwas wie Torgefahr zu bringen. Den ersten hatten die Gäste in Person von Thomas Müller, sein Ball konnte Felix Baitz aber halten. Für Chemie war es Martin Otto dessen Schuss von Florian Müller im Gästegehäuse gut gehalten wurde (37.). Vor der Pause hatten Patrick Moritz und David Sommer aus der Entfernung abgezogen, verfehlten das Chemie-Tor jedoch. Für den TSV war es wieder Otto der aus der Distanz sein Glück versuchte, aber verzog. Daher ging es auch leistungsgerecht mit 0:0 in die Pause.

Auch nach der Halbzeit weiter das gleiche Bild. Beide Mannschaften neutralisierten sich. Bis Premnitz sich einen Schnitzer in der Abwehr leistete und den Ball nicht konsequent weg schlug. Thomas Wisniowski kam an den Ball und ließ sich die Chance nicht entgehen (50). Chemie versuchte zu antworten. Konstantin Gäde überlief zwei Gegenspieler, bekam hinter seinen Schuss aber nicht mehr genügend Druck, so dass er eine leichte Beute für den FSV-Torwart wurde. Weiterhin waren Möglichkeiten aber rar gesät. Die größte hatten dann aber die Potsdamer als Andreas Lange schon an Baitz vorbei war und Marcel Zorr auf der Linie klären musste. Die Partie wurde jetzt ein wenig giftiger und David Paege, sowie der Babelsberger Christoph Brandt gerieten aneinander und wurden in der Folge vom Platz gestellt (76.). Wenig später entschieden die Gäste das Spiel. Lange setzte sich auf der Außenbahn durch und bediente den mitgelaufenen Moritz, der nur noch zum 0:2 einzuschieben brauchte. Die Luft beim TSV war damit endgültig raus und am Ende hatten die Gäste noch zwei Möglichkeiten durch Lange und Schenk, die Baitz aber halten konnte. „Wir haben heute keine gute Partie gespielt. Das müssen wir jetzt ordentlich aufarbeiten und in zwei Wochen beim wichtigen Spiel in Wittstock ein anderes Gesicht zeigen. Die Mannschaft ist dazu aber auch absolut in der Lage“, sagte Trainer Olaf Krause nach der Partie. Am nächsten Wochenende ist spielfrei, da der TSV im Pokal schon ausgeschieden ist. In zwei Wochen geht die Reise dann zum direkten Konkurrenten gegen den Abstieg FK Hansa Wittstock.

Premnitz : Baitz, Block, Zorr (77. Kremp), Kaiser, Huxdorff, Freidank, Otto (62. Zimmermann), Gäde (77. Hilmer), Paege ( 76. Rot), Stuhlmacher, Krumbholz

 

Vorbericht

Mannschaft der Stunde wird erwartet

Nach der Niederlage in Falkenthal ist die Siegesserie der Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz gerissen. Am Wochenende möchte das Team aber in die Erfolgsspur zurück.Zu Gast wird die Mannschaft der Stunde sein. Der FSV Babelsberg 74 stand nach sieben Partien sieglos am Ende, vier erfolgreiche Spiele in Folge haben den Aufsteiger bis auf Platz elf der Tabelle gebracht.

Trainer Jan Kähne kann sich zur Zeit auf seine Offensivreihe verlassen, die bereits 28 Tore erzielt hat. Herausragend ist Jeff Salpeter, der davon acht Treffer erzielt hat, in der Aufstiegssaison waren es bei ihm am Ende 40. Wichtig als Spielmacher ist auch der ehemalige Drittligaspieler Patrick Moritz, der im Mittelfeld die Strippen zieht. Aber auch die Defensive hat sich nach anfänglichen Problemen gefangen und kann als stabil bezeichnet werden. Zuletzt ließ sie nur ganz wenig zu. 20 Gegentore sind kaum mehr als der TSV kassierte. Gewarnt sollte Chemie vom letzten Auswärtsauftritt der Babelsberger in Falkenthal sein, welches die Potsdamer mit 0:7 für sich entschieden.

Die Premnitzer waren nach der unglücklichen Niederlage in Falkenthal etwas niedergeschlagen. Doch trotzdem ist die Stimmung in der Mannschaft gut und man möchte mit einem Sieg gegen Babelsberg an die guten Heimleistungen anknüpfen. Doch leicht wird das nicht, stehen Trainer Olaf Krause nur wenige Alternativen zur Verfügung. Lindemann und Weser werden gesperrt fehlen. Kapitän Krause ist im Urlaub. Neudorf und Mertinkat sind ebenfalls nicht vor Ort. Und auch der Einsatz von Gäde steht nach seiner Zerrung auf wackligen Beinen. Dafür wird Huxdorff spielen können. „Das trifft uns natürlich hart, aber wir werden alles geben, um die Punkte in Premnitz zu behalten“, sagte Olaf Krause.

Geleitet wird die Partie von André Ihrke aus Berlin. Er wird das Spiel um 14 Uhr anpfeifen.

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