Fußball 11.Nauen – Premnitz 2009/2010

 

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VFL Nauen – TSV Chemie Premnitz 3:0

11. Spieltag – Samstag, 07.11.2009 – 13:30

VfL Nauen – TSV Chemie Premnitz 3:0 (1:0)

VfL Nauen: Daniel Rademacher, Ronny Burkhardt, Peter Schäfer, René Kalbitz, Christian Waack (46. Sebastian Buge), Mathias Krone, Tim Hoffmann, Jan Schönnebeck, Lars Halt, Marvin Zeller (72. Timm Klatt), Christian Zantow (46. Michael Bol)

Kader: Rene Oschmann, Steven Besser, Pierre Gröger

TSV Chemie Premnitz: Kevin Franke, Marian Krause, Sebastian Kremp, Konstantin Gäde, Christian Ohle, Björn Stuhlmacher (74. Marco Neudorf), Daniel Schönfeld (61. Michelle Schröder), Guido Block, Christian Freidank, René Kersten (46. Mike Melzer), Sebastian Kaiser

Kader: Lars Posorski

Tore: 1:0 Jan Schönnebeck (32.); 2:0 Jan Schönnebeck (50. / Lars Halt); 3:0 Jan Schönnebeck (Foulelfmeter, 59. / Lars Halt)

Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)

Zuschauer: 97

Gelbe Karte: Christian Zantow (2.) (6.), Jan Schönnebeck (4.) (38.), Peter Schäfer (3.) (69.) / Konstantin Gäde (31.)

Chemie ohne Chance !

Wieder einmal gab es für den TSV Chemie Premnitz beim VfL Nauen nichts zu holen. Dabei begann der TSV recht ordentlich. Man spielte munter mit aber zumindest in der 1. Halbzeit absolut gleichwertig. Auch nach dem unglücklichen Gegentor von Schönnebeck hielt der TSV das Spiel offen. Die Gastgeber hatten Glück das Schönnebeck zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Feld stand. Kurz vor dem Freistoßtreffer holte Schönnebeck den Premnitzer Stuhlmacher ohne Ball von den Beinen , warum der VfL Kapitän nicht mal die Gelbe Karte sah war unverständlich. Auch über einen Platzverweis hätte sich hier niemand auf Seitens des VfL Nauen beschweren dürfen. Nach der Pause lief bei den Premnitzern dann wenig zusammen. Der VfL ließ sich weit in die eigene Hälfte fallen und konterte den TSV immer wieder klassisch aus. So auch in der 58. min. als Krause das Laufduell gegen Halt verlor und dessen Flanke zu Schönnebeck kam der mit einem platzierten Schuß zum 2:0 traf. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar das der TSV an diesem Nachmittag nicht in der lage sein sollte dem Spiel eine Wende zu geben. Im Gegenteil, nach einem erneuten Konter bekamen die Platzherren einen Strafstoß zu gesprochen den Schönnebeck sicher zum 3:0 verwandelte. In der Schlußphase kam der TSV zu seiner einzigen nennenswerten Möglichkeit, als ein Krempschuß knapp am Tor vorbei segelte.

Peter Kaiser

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Trainer Wladimir Siverin von den Landesklasse-Kickern des VfL Nauen ist normalerweise kein Typ, der sich einfach mal so zurücklegt. Nach dem 3:0 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft am Sonnabend gegen Chemie Premnitz kann er aber relativ beruhigt in die Zukunft blicken. Denn die Nauener feierten in ihrer Liga bereits den dritten Sieg in Folge. Es war aber vor allem die Art und Weise des Erfolgs, die das VfL-Lager optimistisch stimmen kann.Nach der derben 0:8-Klatsche in Wittstock musste man schon Böses fürchten, was die Nauener angeht. Diesen Fluch haben sie aber spätestens jetzt gegen die Premnitzer abgelegt. Es ist einfach so: Ist die Nauener Truppe um Spielmacher Jan Schönnebeck komplett, ist sie in der Landesklasse von keinem Kontrahtenten so einfach zu bezwingen.Schönnebeck lieferte gegen Premnitz einmal mehr eine Klassepartie ab. Alle drei Treffer gingen auf sein Konto. Erst war er mit einem Freistoß erfolgreich (32.). Das 2:0 (50.) gelang ihm aus dem Feld heraus. Das 3:0 war schließlich ein verwandelter Foulstrafstoß (59.). Bemerkenswert: Alle drei Treffer wurden sozusagen von dem erst 19-jährigen Lars Halt vorbereitet. Vor dem 1:0 wurde er von den Beinen geholt, zum 2:0 gab er die
Vorlage, und auch der Elfmeterpfiff ging auf das Konto des jungen VfL-Stürmers. „Wir wissen ja, was wir für ein Juwel an ihm haben. Er hat aber noch Reserven, was die Spieldisziplin angeht. In der ersten Halbzeit gegen Premnitz musste er aber auch im linken Mittelfeld auf einer für ihn ungewohnten Position gespielt“, sagte VfL-Trainer Waldimir Siverin hinterher.Der Blick der jungen Nauener Mannschaft richtet sich nach oben. „Wir haben jetzt eine gute Marke gesetzt. Im Gegensatz zum Vorjahr stehern die Jungs nicht mehr unter dem Druck, immer nur auf den Klassenerhalt zu schauen“, meinte Siverin.

Axel Eifert

 

 

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