10. Chemie Premnitz – RSV Eintracht 1949 2016/2017

 

Quelle : Sportbuzzer

Nach einer kompakten und geschlossenen Mannschaftsleistung hat der TSV Chemie Premnitz am 9. Spieltag der Landesliga Nord den bisherigen Tabellenzweiten, RSV Eintracht Teltow, verdient mit 2:0 geschlagen. Nach zuletzt fünf Niederlagen gegen diesen Gegner konnten die Premnitzer mal wieder ein Spiel gegen die Randberliner gewonnen.

Bei Chemie rückte nach längerer Verletzungspause Felix Baitz wieder in das Premnitzer Gehäuse und um es vorne weg zu nehmen, in den wenigen Situationen, in denen er gefordert war, machte er sein Sache ordentlich. Außerdem hatte sich TSV-Trainer Olaf Krause für eine defensivere Grundeinstellung, als bei Heimspielen üblich, entschieden. Die Teltower, spielerisch durchaus mit ordentlichen Ansätzen, hatten damit sichtlich ihre Probleme. „Meine Mannschaft hat die taktische Marschroute richtig gut umgesetzt. Teltow fiel über die gesamten 90 Minuten eigentlich nichts ein“, fasste Olaf Krause zusammen. Aber auch seine Mannschaft benötigte etwas Zeit um in die Partie zu finden. Bevor Daniel Pfefferkorn eine Freistoß-Flanke knapp verpasste, hatten die Gäste mit einem Kopfball, der über das TSV-Gehäuse flog, die einzige Möglichkeit gehabt. Chemie wurde aber druckvoller. Ganz knapp war es, als Teltows Chris David Ring knapp am eigenen Tor vorbei köpfte. Wenig später wurde ein Schuss von Pfefferkorn kurz vor der Linie geklärt. Premnitz blieb danach weiter am Drücker und kam praktisch mit dem Halbzeitpfiff zur verdienten Führung. Marco Lindemann erkämpfte mit starkem Einsatz einen Einwurf. Dieser wurde lang vor das Gäste-Tor gebracht. Den Schuss von Ricardo Quast konnte Marc-Nicolas Ring gerade noch halten, gegen den Nachschuss von Sebastian Kaiser war er anschließend aber machtlos (45.+1). Somit ging es mit der verdienten Führung in die Pause. „Der Treffer kam natürlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Tor hatte sich aber auch angedeutet“, so der Premnitzer Übungsleiter.

 Krumbholz sorgt früh für die Vorentscheidung

Nach dem Wechsel begann Chemie forsch. Hinten sicher stehend, versuchte man über den nimmermüden Sebastian Krumbholz die Entscheidung zu suchen. Und das sollte gelingen. Krumbholz wurde mit einem langen Ball bedient, versetzte seinen Gegenspieler und traf unhaltbar ins lange Eck (52.). Danach zog sich der TSV immer mehr zurück und konzentrierte sich auf die Defensive. Teltow übernahm zunehmend die Spielkontrolle, ohne wirklich zwingend vor das Tor zu kommen. Baitz musste einen Fernschuss abwehren und eine Flanke klärte er zur Ecke. Mehr fiel den Gästen nicht ein, da auch der Teltower Top-Torjäger Dennis Vogler bei der Premnitzer Hintermannschaft in guten Händen war. Im Gegensatz, der TSV hatte weiterhin die klareren Chancen. Quast setzte einen Kopfball knapp an das Außennetz und Krumbholz wurde erst im letzten Augenblick abgedrängt. Somit blieb es beim verdienten 2:0-Heimsieg, da dem TSV Chemie in diesem Spiel der Wille, unbedingt gewinnen zu wollen, mehr anzusehen war. „Wir wussten, dass Teltow eine junge Mannschaft hat und wollten robust dagegenhalten. Das hat richtig gut funktioniert und ich glaube, dass wir auch verdient gewonnen haben“, resümierte TSV-Trainer Olaf Krause.

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