Fußball 10.Chemie Premnitz – Prenzlau 2013/2014

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 Krumbholz macht den Unterschied

Der TSV Chemie Premnitz konnte seinen positiven Lauf fortsetzen und hat das dritte Spiel in Folge siegreich gestalten können. Gegen den Tabellenletzten Prenzlauer SV Rot-Weiß reichte eine durchschnittliche Leistung, um den Heimsieg sicher zu stellen.

Doch den besseren Start hatten die Uckermärker. Mathias Schindlers verunglückte Flanke landete an der Latte des TSV-Gehäuses. Aber schon im Gegenzug konnte der TSV zeigen, wer dieses Spiel als Gewinner beenden wird.  Sebastian Krumbholz bediente Konstantin Gäde, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ und den Ball zur Führung unter die Latte jagte (4.). Prenzlau versuchte sofort zu antworten,  Lukasz Piasecki scheitert aber an Felix Baitz. Mit dem schönsten Angriff des gesamten Spiels fiel wenig später das 2:0 für Chemie. Marco Lindemann brachte Daniel Huxdorff in Position, dessen Schuss Rot-Weiß Torhüter Udo Burmeister noch stark halten konnte. Doch Krumbholz stand genau richtig und baute artistisch die Führung aus (19.). Wenig später schoss Krumbholz aus spitzem Winkel, Burmeister hatte aber keine Probleme. Spannend wurde es dann noch einmal kurz vor der Pause. Erst scheiterte Björn Stuhlmacher freistehend an Burmeister, um ihn dann mit einem Distanzschuss zu prüfen. Beide Male hatte der Gästetorwart das bessere Ende für sich. Daher ging es mit einem verdienten 2:0 in die Kabinen.

Aus diesen kamen die Prenzlauer mit etwas mehr Mut. Jerome Schulz schoss aus großer Entfernung nur ganz knapp vorbei. Im Gegenzug enteilte, der nie zu stellende, Krumbholz erneut seinem Gegner. Auf dem Weg zum Tor ließ er die halbe Gästeabwehr stehen, um dann überlegt zum 3:0 einzuschießen (49.). Kurze Zeit danach zwang Stuhlmacher Burmeister zu einer Glanzparade. Aber auch die Gäste tauchten jetzt vermehrt vor dem TSV-Kasten auf. Einen eigentlich schon abgewehrten Angriff vollendete Michael Kraft aus der Distanz sehenswert zum 1:3 aus Gästesicht (62.). Jetzt hatten die Rot-Weißen  ihre beste Phase, Benjamin Lemke scheiterte aber an Baitz. Wenig später gab es nach einem Handspiel von Krause Strafstoß. Den von Kraft  schwach geschossenen Elfmeter hielt Baitz allerdings fest (74.). Hier wäre eine Wende durchaus möglich gewesen, spielte Chemie in dieser Phase zu fahrig. Danach hatten die Gäste keine nennenswerten Möglichkeiten. Auf TSV-Seite gab Sascha Weser sein Comeback nach einer Knie-Operation und prüfte Burmeister mit einem Freistoß. Zuvor war der Ball an Freund und Feind vorbei geflogen. In der Schlussphase hatten die Gäste dann Glück, dass sie nicht höher unter die Räder kamen. Erst lief Krumbholz allein Richtung Gästekasten und schoss den Ball am Tor vorbei, dann war es Sebastian Kremp, der den Torwart überlupfte, aber knapp verzog. Kurz danach pfiff der gut leitende Tobias Starost die Partie ab. „Wir haben heute eine durchschnittliche Leistung gezeigt, die zum Sieg aber reichte. Mit der zweiten Hälfte bin ich nicht so zufrieden, da haben wir es dem Gegner zu leicht gemacht“, sagte Chemie-Trainer Olaf Krause zum Sieg. Der TSV steht jetzt auf einem sehr guten 6. Tabellenplatz und fährt am nächsten Wochenende zum Aufsteiger nach Falkenthal.


Premnitz : Baitz, Krause, Freidank, Zorr, Lindemann, Huxdorff, Gäde (77. Weser) , Neudorf (83. Mertinkat), Paege (33. Kremp), Stuhlmacher, Krumbholz  

 Vorbericht

Tabellenschlusslicht kommt

Am Samstag empfangen die Fußballer von Chemie Premnitz mit dem Prenzlauer SV Rot-Weiß den aktuellen Tabellenletzten der Landesliga. Ein Sieg ist notwendig, um den Auswärtserfolg beim FC Schwedt 02 zu vergolden.

Die Uckermärker sind schwach in die Saison gestartet. Ein Sieg, ein Unentschieden und schon sechs Niederlagen stehen schon zu Buche. Vor allem auswärts ist das Team von Andreas Lemke bisher enorm harmlos. Alle vier Spiele wurden bei einem Torverhältnis von 4:18 verloren. Sicherlich auch ein Grund dafür sind die Abgänge von Leistungsträgern wie Johannes Persecke und Marcel Urbanowicz vor der Saison. Das Heimspiel am letzen Wochenende gegen den FK Hansa Wittstock musste wegen einem tragischen Unfall im Vereinsumfeld abgebrochen werden.

Die Mannschaft von Olaf Krause strotzt derzeit nur so vor Selbstvertrauen. Nach dem Sieg in Schwedt hat sich der TSV ins gesicherte Mittelfeld geschoben. Größte Stärken sind die mannschaftliche Geschlossenheit und das die Mannschaft schwer auszurechnen ist. Mit einem Heimerfolg will Chemie die Serie fortsetzen. „Wir müssen einen Sieg gegen Prenzlau nachlegen, sonst war der Sieg gegen Schwedt nur die Hälfte wert“, sagt Trainer Olaf Krause dazu. Bis auf Kaiser steht im dafür der gesamte Kader zur Verfügung. Auch Neudorf wird nach seiner Muskelverletzung in den Kader zurückkehren. Bei Weser könnte es zu einem Kurzcomeback kommen.

Geleitet wird die Partie von Tobias Starost aus Perleberg. Er wird um 14 Uhr anpfeifen.

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